
Die AfD-Fraktion hat die Veranstaltung der bürgerlichen Initiative „Trauerwache Deutschland“ vom 19. September in Frankfurt zum Thema ihrer Aktuellen Stunde im Hessischen Landtag gemacht.
Die AfD kritisiert das Schweigen des Ministerpräsidenten dazu sowie die ausgebliebene Berichterstattung des Hessischen Rundfunks.
Dazu Robert Lambrou, Vorsitzender der AfD-Fraktion:
„Unter dem Motto „Gegen das Vergessen“ versammelten sich rund 2.000 Betroffene, Angehörige und Unterstützer von Opfern migrantischer Gewalt seit 2015 zu einer Gedenkveranstaltung und einem Trauermarsch – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Nationalität oder ihrem Glauben.
KEINER der eingeladenen Spitzenpolitiker nahm teil, auch nicht Ministerpräsident Rhein. Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk war mit einem Kamerateam vor Ort, hat aber nicht berichtet. Damit haben wesentliche Vertreter von Politik und Medien nicht nur nicht hingeschaut, sondern bewusst weggeschaut.
Das sendet die Botschaft: Opfer von Migranten und Islamisten sind Opfer zweiter Klasse.
Wir APPELLIEREN an Ministerpräsident Rhein: gehen Sie bitte öffentlich auf die Trauerwache Deutschland zu. Diese steht mittlerweile mit über 1.000 Opferfamilien in Kontakt. Viele davon aus Hessen.
Wir APPELLIEREN an den HR-Intendanten Hager: berichten Sie als Hessischer Rundfunk bitte über die Trauerwache Deutschland. Per Gesetz haben Sie doch sogar den Auftrag, einen umfassenden Überblick über das gesellschaftliche Geschehen in Hessen zu geben.“
V. i. S. d. P.: Robert Lambrou, Fraktionsvorsitzender der AfD im Hessischen Landtag